Jungscharzeltlager 2011 - Landheim Kraftstein
Kraftstein - Auch 2011 entführten die evangelischen Jugendwerke Tuttlingen und Möhringen wieder 130 Kinder auf den Kraftstein in eine Welt der Träume – dieses Mal ging es zu den Indianern in den Wilden Westen.
Dabei kämpften sie zehn Tage gegen den bösen Cowboy Billy Bean, der das Sommerlager des Indianerstammes beschlagnahmen wollte. In einem langwierigen Prozess wurden zunächst die Ahnen kontaktiert, die den Indianern den wertvollen Tipp gaben, sich mithilfe der vier Elemente einen Schutzzauber aufzuerlegen, mit dem der Kampf gegen Billy Bean zu gewinnen sei. Das gelang nach zehn aufregenden und auch anstrengenden Tagen, Billy Bean wurde an den Marterpfahl gebunden und die Indianer besiegten den Feind. Das macht auch den Reiz des Jungscharlagers immer wieder aufs Neue aus: Es werden nicht nur Programmpunkte aneinandergereiht, sondern alles geschieht im Rahmen einer sich als roter Faden durch das Programm ziehenden Geschichte – diesmal eben der Kampf der Indianer gegen böse Weiße.
Im Laufe der anderthalb Wochen standen einige Höhepunkte auf dem Programm: So übernachteten die Kinder dieses Mal in kleinen Gruppen an verschiedenen Plätzen auf dem Heuberg unter freiem Himmel, für die Stadtkinder von heute ein wahres Erlebnis. Schon Tradition ist der Besuch des Mühlheimer Hallenbades, auf den sich die Kinder Jahr für Jahr freuen können.
Betreut wurden die 130 Kinder von insgesamt 41 Mitarbeitern, darunter ein großes Küchenteam unter der Leitung von Ingrid Teufel und Kathrin Kreidler, zwei Helfern und einer dreiköpfigen Lagerleitung, bestehend aus Till Haendle, der dieses Jahr sein 20. Jungscharlager begeht, Helmut Nolte vom Tuttlinger und Daniel Häßler vom Möhringer Jugendwerk. Die große Masse bildeten Zeltbetreuer, die auch das Programm während einer fünftägigen Vorbereitungsphase in den Osterferien organisiert haben.
